Workshop „Zweitzeugen e. V.“ im 10. Jahrgang

Am Mittwoch, den 17.12.2025, nahmen um die 34 Schüler*innen des 10. Jahrgangs an einem Workshop des Vereins Zweitzeugen e. V. teil. Die Veranstaltung wurde von der Demokratie-Werkstatt der Europaschule Dortmund im Rahmen des Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ vorbereitet und durchgeführt sowie durch Förderungsmittel des Dortmunder Integrationszentrums ermöglicht. Die inhaltliche und organisatorische Leitung lag bei Frau Rihab Badreddine und Herrn Mauricio Cifuentes Lucic.

Im Mittelpunkt des Workshops stand die Auseinandersetzung mit den Lebensgeschichten von Holocaust-Überlebenden. Anhand persönlicher Biografien erfuhren die Schüler*innen, welche Folgen Ausgrenzung, Antisemitismus und Rassismus haben können und wie wichtig es ist, Verantwortung für das eigene Handeln in einer demokratischen Gesellschaft zu übernehmen.

Durch interaktive Methoden, Gespräche und gemeinsames Reflektieren wurden historische Erfahrungen mit aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen verknüpft.

Der Workshop bot den Schüler*innen die Möglichkeit, eigene Haltungen zu hinterfragen, Empathie zu entwickeln und Zivilcourage einzuüben. Damit leistete die Veranstaltung einen wichtigen Beitrag zur Erinnerungsarbeit sowie zur Förderung der Werte von Respekt, Vielfalt und Demokratie und unterstrich das Engagement der Europaschule Dortmund im Sinne von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.

Zuletzt haben wir als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ein klares Zeichen gegen Antisemitismus gesetzt, indem wir Herrn Weintraub, einem Shoa-Überlebenden, persönliche Briefe geschrieben haben, um ihm zu seinem 100. Geburtstag am 01.01.2026 besonders aus Deutschland zu gratulieren.

Weitere Informationen: https://zweitzeugen.de

Die Teilnehmer während einer Arbeitsphase.
Der Brief an Herrn Weintraub.
Die Teilnehmer während einer Arbeitsphase.