Am 6. Juli 2026 unternahmen die Niederländischkurse der Jahrgangsstufen EF und Q1 eine Exkursion in die niederländische Stadt Enschede. Begleitet von Frau Brokamp und Herrn Urbanek machte sich die Gruppe am Morgen gemeinsam mit dem Zug auf den Weg über die Grenze.
Erster Programmpunkt des Tages war der Besuch der örtlichen alten Synagoge. Dort erhielten die Schülerinnen und Schüler eine Führung und erfuhren auf Niederländisch viel über die Geschichte des Bauwerks sowie die historische und gegenwärtige Bedeutung des jüdischen Lebens in der Stadt. Der anschauliche Rundgang hinterließ bei den Jugendlichen einen nachhaltigen Eindruck und verdeutlichte, wie wichtig der Erhalt solcher historischen Gebäude ist.
Anschließend ging es für die Gruppe weiter in Richtung Innenstadt – allerdings nicht auf direktem Wege, sondern im Rahmen eines sogenannten „Biparcours“. Bei dieser digitalen Schnitzeljagd galt es, in Kleingruppen verschiedene Aufgaben zu bewältigen. Die Jugendlichen konnten ihre Sprachkenntnisse dabei direkt in der Praxis anwenden, indem sie beispielsweise Wegbeschreibungen formulierten und interaktive Hör- sowie Sprechübungen auf Niederländisch meisterten.
In der Innenstadt angekommen, steuerte die Gruppe zur Stärkung den Imbiss La Bamba 2.0 an. Die Bestellung von „patat met saus“ und einem landestypischen „snack“ in der Fremdsprache war nicht nur ein gutes Training für den Alltag, sondern sorgte auch für den ein oder anderen lustigen Moment.
Nach dem gemeinsamen Essen blieb den Schülerinnen und Schülern noch ausreichend Zeit, Enschede auf eigene Faust zu erkunden, bevor am Nachmittag die gemeinsame Rückreise mit dem Zug anstand.
Insgesamt war es ein lehrreicher Exkursionstag, der nicht nur die niederländische Kultur näherbrachte, sondern den Unterrichtsstoff auf abwechslungsreiche Weise lebendig werden ließ.
Text: Lukas Urbanek


